Mir ist beim Lesen dieser Umfrage etwas aufgefallen, das auf den ersten Blick paradox wirkt: Die Leute sind genervt von KI im Job — und wollen sie trotzdem mehr nutzen. Wir bei Media Nord finden, genau darin steckt die eigentlich wichtige Lektion für kleine Betriebe.

Was wurde untersucht?

Die Tech-Beratung Adaptavist hat 2.500 Wissensarbeiter in fünf Ländern befragt, davon 500 in Deutschland. Mit „Wissensarbeitern“ sind Menschen in Büro- und akademischen Berufen gemeint — von der Redaktion bis zur Ingenieurin. Das Ergebnis für Deutschland: Rund 72 Prozent — also fast drei Viertel — wünschen sich regelmäßig die Arbeitswelt vor ChatGPT und Co. zurück. Gut vier von zehn würden generative KI am liebsten ganz abschaffen.

Woran liegt der Frust wirklich?

Und hier wird es spannend: Die Ablehnung richtet sich nicht gegen die KI an sich, sondern gegen die Umsetzung. 45 Prozent sagen, dass die Beschäftigung mit minderwertigen KI-Ergebnissen ihre Arbeit weniger sinnvoll und repetitiver erscheinen lässt. Fast vier von zehn stecken mehr Zeit ins Überprüfen und Korrigieren des KI-Outputs. Das Versprechen war Entlastung — angekommen ist bei vielen Mehrarbeit.

Der entscheidende Gegenbeweis

Trotz allem Frust wollen 67 Prozent den KI-Einsatz sogar ausweiten. Das ist für uns der Schlüssel: Es hakt nicht an der Technik, sondern daran, wie KI eingeführt wird. Wer Werkzeuge unvorbereitet über sein Team ausschüttet und Ergebnisse ungeprüft weiterreicht, erntet Frust. Wer es klug macht, erntet echte Entlastung.

Unser Tipp aus der Praxis für KMU

Führen Sie KI nicht von oben herab ein, sondern klein und mit dem Team. Konkret heißt das: Suchen Sie sich ein bis zwei klar abgegrenzte Aufgaben aus — zum Beispiel E-Mail-Entwürfe oder Textkorrektur. Üben Sie gemeinsam kurz, wie man der KI gute Anweisungen (sogenannte Prompts) gibt. Bewerten Sie die Ergebnisse offen im Team. Und positionieren Sie KI als Assistenten, der zuarbeitet — nicht als Ersatz für das Können Ihrer Leute. So bleibt die Kontrolle beim Menschen und die Motivation erhalten.

Was wir davon halten

Ehrlich gesagt sehen wir diese Umfrage nicht als schlechtes Zeugnis für KI, sondern für schlechte Einführungsprozesse. Eine kleine Ehrlichkeit zum Schluss: Auch Adaptavist ist ein Beratungsanbieter und kein neutrales Institut. Trotzdem deckt sich das Kernergebnis mit dem, was wir in der Praxis erleben — KI wirkt, wenn man den Menschen mitnimmt.

Quellen


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Media-Nord.com UG Geschäftsführung
Seit 2021 bin ich mit Media-Nord in der digitalen Welt zu Hause – als Agentur für WordPress, SEO und Online-Marketing habe ich für Kundinnen und Kunden aus dem Mittelstand Websites gebaut, Sichtbarkeit geschaffen und Inhalte produziert, die wirklich gefunden werden. Was als klassisches Agenturhandwerk begann, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert: Künstliche Intelligenz ist heute der Hebel, mit dem kleine und mittlere Unternehmen Arbeit einsparen, schneller publizieren und Prozesse automatisieren, für die früher ein ganzes Team nötig war. Diesen Wandel begleite ich nicht nur theoretisch – ich baue ihn selbst. In meiner eigenen Agentur laufen heute KI-gestützte Automationen im Tagesgeschäft: von der automatisierten Content- und Social-Media-Produktion über Recherche- und Reporting-Workflows bis zu Systemen, die wiederkehrende Aufgaben eigenständig erledigen. Genau dieses Praxiswissen gebe ich weiter. Was ich mitbringe: - KI-Strategie & -Beratung – geprüfter KI-Manager und KI-Consultant: Wo lohnt sich KI in Ihrem Unternehmen wirklich – und wo nicht? - KI-Schulung & -Coaching – zertifizierter KI-Trainer: Ich mache Teams sicher im Umgang mit ChatGPT, Claude & Co. – verständlich, praxisnah, ohne Fachchinesisch. - KI-Recht & Compliance – AI-Officer, KI-Beauftragter und externer Datenschutzbeauftragter (DSGVO): Ich sorge dafür, dass Ihr KI-Einsatz dem EU AI Act und dem Datenschutz standhält. - Automatisierung & Umsetzung – mit Make, n8n und modernen KI-- Agenten (Claude Code, MCP) baue ich Workflows, die Ihnen echte Zeit zurückgeben. Agentur-DNA – über zehn Jahre WordPress & SEO als Fundament: Ich denke KI nicht abstrakt, sondern vom konkreten Geschäftsergebnis her. Mein Anspruch: KI bodenständig und ehrlich in den Mittelstand bringen. Keine Buzzwords, keine Angst – sondern Werkzeuge, die im Alltag funktionieren. Ansässig in Stuhr bei Bremen– tätig vor Ort und remote.