Wir bei Media Nord bekommen in letzter Zeit oft die gleiche Frage gestellt: „Muss ich eigentlich dazuschreiben, wenn ich etwas mit KI erstellt habe?" Bisher war die Antwort ein Schulterzucken. Ab August 2026 ändert sich das – dann greifen neue Regeln aus dem EU AI Act, dem KI-Gesetz der Europäischen Union. Höchste Zeit also, das mal in Ruhe und ohne Juristendeutsch zu erklären.

Was ist der AI Act – und was ändert sich?

Der AI Act ist das erste große KI-Gesetz der EU. Ein Teil davon betrifft die Transparenz: Menschen sollen erkennen können, wann sie es mit künstlicher Intelligenz zu tun haben. Konkret geht es um zwei Situationen: Wenn jemand mit einem Chatbot schreibt, und wenn täuschend echte KI-Bilder, -Videos oder -Töne (sogenannte Deepfakes) im Umlauf sind. Beides soll künftig erkennbar gekennzeichnet werden.

Muss jetzt wirklich alles ein „KI-Etikett" bekommen?

Nein – und das ist uns wichtig, weil hier viel Verunsicherung herrscht. Der AI Act verlangt keine pauschale Kennzeichnung für alles, was irgendwie mit KI in Berührung kam. Ein aktueller Leitfaden der EU-Kommission stellt zum Beispiel klar: Eine reine Rechtschreibkorrektur, sprachliches Glätten oder automatisches Korrekturlesen lösen die Kennzeichnungspflicht nicht aus. Gekennzeichnet werden muss vor allem dort, wo Menschen mit KI-Systemen interagieren oder wo realistische KI-Medien für echt gehalten werden könnten.

Was wir davon halten

Ehrlich gesagt begrüßen wir diese Richtung. Vertrauen ist im Kundenkontakt das A und O – und nichts beschädigt Vertrauen so schnell wie das Gefühl, getäuscht worden zu sein. Unser Standpunkt: Wer offen sagt „hier hilft ein KI-Assistent", wirkt nicht schwächer, sondern souveräner. Transparenz ist aus unserer Sicht kein lästiger Zwang, sondern ein Verkaufsargument.

Was heißt das für kleine und mittlere Unternehmen?

Ganz praktisch sollten Sie sich diese Fragen stellen:

  • Chatbot auf der Webseite? Dann sollte klar erkennbar sein, dass hier eine KI antwortet – kein Mensch.
  • Werbevideos oder Bilder mit KI erzeugt? Bei täuschend echten Inhalten ist ein Hinweis nötig.
  • Automatisch erstellte Texte, die die Öffentlichkeit informieren? Auch hier kann eine Kennzeichnung fällig werden.

Die Fristen: Neue Systeme müssen ab dem 2. August 2026 die Regeln einhalten, bereits eingesetzte Systeme haben eine Schonfrist bis zum 2. Dezember 2026. Und die Strafen sind kein Pappenstiel – bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes sind möglich. Für die meisten KMU geht es aber weniger um die Höchststrafe als um sauberes, vertrauenswürdiges Arbeiten.

Häufige Fragen

Muss ich einen KI-geschriebenen Blogtext kennzeichnen?

Es kommt darauf an. Ein von Menschen geprüfter und redaktionell verantworteter Text ist etwas anderes als ein rein automatisch erzeugter Text ohne menschliche Kontrolle. Im Zweifel lieber transparent hinweisen – wir tun das übrigens selbst.

Gilt das auch für ganz kleine Betriebe?

Grundsätzlich ja, die Pflichten hängen an der Art der Nutzung, nicht an der Unternehmensgröße. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen reicht ein klarer, ehrlicher Hinweis.

Unser Tipp aus der Praxis: Machen Sie einmal eine kleine Bestandsaufnahme, wo in Ihrem Betrieb KI im Kundenkontakt steckt – und ergänzen Sie einen freundlichen Hinweis, wo nötig. Das ist schnell erledigt und schafft Vertrauen. Wir beobachten die Umsetzung weiter für euch.

Quellen


Hinweis zur Transparenz: Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Inhalte können Fehler enthalten — für wichtige Entscheidungen bitte die verlinkten Originalquellen heranziehen.

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Media-Nord.com UG Geschäftsführung
Seit 2021 bin ich mit Media-Nord in der digitalen Welt zu Hause – als Agentur für WordPress, SEO und Online-Marketing habe ich für Kundinnen und Kunden aus dem Mittelstand Websites gebaut, Sichtbarkeit geschaffen und Inhalte produziert, die wirklich gefunden werden. Was als klassisches Agenturhandwerk begann, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert: Künstliche Intelligenz ist heute der Hebel, mit dem kleine und mittlere Unternehmen Arbeit einsparen, schneller publizieren und Prozesse automatisieren, für die früher ein ganzes Team nötig war. Diesen Wandel begleite ich nicht nur theoretisch – ich baue ihn selbst. In meiner eigenen Agentur laufen heute KI-gestützte Automationen im Tagesgeschäft: von der automatisierten Content- und Social-Media-Produktion über Recherche- und Reporting-Workflows bis zu Systemen, die wiederkehrende Aufgaben eigenständig erledigen. Genau dieses Praxiswissen gebe ich weiter. Was ich mitbringe: - KI-Strategie & -Beratung – geprüfter KI-Manager und KI-Consultant: Wo lohnt sich KI in Ihrem Unternehmen wirklich – und wo nicht? - KI-Schulung & -Coaching – zertifizierter KI-Trainer: Ich mache Teams sicher im Umgang mit ChatGPT, Claude & Co. – verständlich, praxisnah, ohne Fachchinesisch. - KI-Recht & Compliance – AI-Officer, KI-Beauftragter und externer Datenschutzbeauftragter (DSGVO): Ich sorge dafür, dass Ihr KI-Einsatz dem EU AI Act und dem Datenschutz standhält. - Automatisierung & Umsetzung – mit Make, n8n und modernen KI-- Agenten (Claude Code, MCP) baue ich Workflows, die Ihnen echte Zeit zurückgeben. Agentur-DNA – über zehn Jahre WordPress & SEO als Fundament: Ich denke KI nicht abstrakt, sondern vom konkreten Geschäftsergebnis her. Mein Anspruch: KI bodenständig und ehrlich in den Mittelstand bringen. Keine Buzzwords, keine Angst – sondern Werkzeuge, die im Alltag funktionieren. Ansässig in Stuhr bei Bremen– tätig vor Ort und remote.